Internetnutzung und Freundschaftsstrukturen von jungen MigrantInnen in Wien. Eine Analyse der integrationsstiftenden Potenziale von sozialen Netzwerken und Online Spielen.

01.01.2011 - 31.01.2013
Forschungsförderungsprojekt
Die Studie vergleicht die Internetnutzung, sozialen Netzwerke und konkreten Spielerfahrungen von drei Gruppen (insg. 48 qualitative Medieninterviews zu zwei Erhebungszeitpunkten, d.h. 96 Interviews): junge Türkischstämmige der 2./3. Generation, Kinder von Zuwanderern aus Ex-Jugoslawien und österreichische Teens (14-16 Jahre). Ein eigens produziertes Online Spiel zum Thema Musik/DJing (z.B. Hip Hop), das neben kreativen und kulturübergreifenden auch kollaborative Elemente enthält, wird von jeweils 50% der Gruppen gespielt. Die zweite Interviewelle soll Veränderungen in den sozialen Netzwerken der Jugendlichen mittels Ego-Netzwerkanalyse (jeweils im Vergleich mit Österreichern und Nichtspielern) aufzeigen, wobei auch eine Steigerung der Inter-ethnizität der sozialen Netzwerke sowie gesteigertes Verständnis für kulturelle Vielfalt erwartet wird. Transdisziplinarität ist durch die Zusammenarbeit von Sozial- Politik- und Technik-Wissenschaften sowie der Kooperation mit Praktikern (Spielentwicklung) gewährleistet.

Personen

Projektleiter_in

Projektmitarbeiter_innen

Institut

Förderungsmittel

  • WWTF Wiener Wissenschafts-, Forschu und Technologiefonds (National) Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) Fördergeber Typ Bundesland Wien

Forschungsschwerpunkte

  • Information and Communication Technology

Schlagwörter

DeutschEnglisch
game studiesgame studies
game designgame design
integrationintegration
human computer interactionhuman computer interaction