Analyse regionaler Abflussbeiwerte in Österreich

01.01.2004 - 30.12.2005
Forschungsförderungsprojekt
Der Anteil des Ereignisniederschlages der während eines Ereignisses zum Abfluss kommt (Abflussbeiwert) ist eine wichtige Einflussgröße auf die Größe eines Hochwassers. Die Jährlichkeit eines Hochwassers kann sich ganz wesentlich von der Jährlichkeit des auslösenden Niederschlages unterscheiden, und dieser Unterschied ist zum großen Teil auf die unterschiedliche Abflussbereitschaft von Einzugsgebieten zurückzuführen, die wiederum von zahlreichen Einflussgrößen abhängt. Eine genaue Kenntnis der Abflussbeiwerte ist deshalb für viele Planungsfragen im Wasserbau von zentraler Bedeutung. Das Ziel des vorliegendes Projektes ist: - die Bestimmung von Ereignisabflussbeiwerten für Pegeleinzugsgebiete in gesamten Gebiet von Österreich - Analyse dieser Abflussbeiwerte als Funktion verschiedener Einflussgrößen, und - ein Vergleich mit dem im August 2002 aufgetretenen Hochwasser Folgende Methode kommt zur Anwendung: Es werden stündliche und tägliche Niederschlagsdaten sowie stündliche Abflussdaten in 345 Einzugsgebieten mit einer Fläche zwischen 80 und 10000 km² ab dem Jahr 1981 ausgewertet. Schneerückhalt und Schneeschmelze werden berücksichtigt. Durch Basisabflussabtrennung und Ereignisabtrennung werden Ereignisabflusshöhen bestimmt und mit den Ereignisniederschlagshöhen verglichen woraus sich die Ereignisabflussbeiwerte ergeben. Insgesamt werden ca. 50 000 Ereignisse ausgewertet.

Personen

Projektleiter_in

Projektmitarbeiter_innen

Institut

Förderungsmittel

  • BM für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (bm:lfuw)

Schlagwörter

DeutschEnglisch
Abflussbeiwertrunoff coefficient
IngenieurhydrologieIngenieurhydrologie