EnergieRaumPlanung für Smart City Quartiere und Smart City Regionen (ERP_SCQ_SCR)

01.09.2014 - 31.10.2016
Forschungsförderungsprojekt

Das Ziel von ERP_hoch3 ist es, in drei österreichischen Stadtregionen (Wien, Graz, Feldkirch-Vorderland) bestehende Steuerungsinstrumente mit Energierelevanz zu erforschen und daraus allgemein für Stadtregionen übertragbare Handlungsempfehlungen für die Energieraumplanung zu entwickeln: Für neue und bestehende Stadtquartiere, entlang von ÖV Hauptachsen (Umfeld der Haltepunkte) und zu interkommunalen Flächenpotenzialen für erneuerbare Energieträger. Die Synthese diskutiert diese einzelnen Energie-Raumbezüge und führt sie zum Handlungsraum der österreichischen Stadtregion als „Smart City Energieregion“ zusammen.

 Problemstellung und Ausgangssituation

“Integrierte Energieraumplanung” existiert derzeit in Österreich eher als Idee denn als praxiserprobte Toolbox. Das Spektrum der zu analysierenden Steuerungsinstrumente mit Energierelevanz muss dabei bei weitem über die rein “klassische” regulative (Raum)Ordnungsplanung hinausgehen, und etwa kommunikativ / bewusstseinsbildende, finanzierende, marktaktivierende, standortentwickelnde und prozessuale Wirkungsweisen analysieren, um daraus verbesserte Lösungsstrategien entwickeln zu können. Das Forschungsprojekt setzt bei jenen Raumstrukturen an, die zum einen das größte Effizienz- und Einsparungspotential und zum anderen das größte Steuerungspotential vorhanden ist:

  • Fokus 1: Stadtquartiere
    Wie können Energieträgerentscheidungen für Stadtteile (Quartiere) getroffen- und raumplanerisch und rechtlich verankert werden? Welche Werkzeuge und Instrumente braucht es, um Energie-Vorgaben aus der gesamtstädtischen Eben in messbaren Umsetzungsschritten stadtteilweise zu etablieren - und zwar nicht nur im Neubau?
  • Fokus 2: ÖV-Achsen (Quartiere um Bahnhöfe und Haltestellen)
    Welche Rolle spielen die regionalen Hauptachsen der Infrastruktur und des ÖV bei der räumlichen (Nach)Verdichtung nach Energieeffizienzkriterien? Was macht ein intelligentes Energiesystem für eine “Smart City Energieregion” aus?
  • Fokus 3: Interkommunale Flächenpotenziale erneuerbarer Energien
    Welche interkommunalen Ansätze gibt es, um die Flächenpotenziale erneuerbarer Energieträger wesentlich umsatzstärker als bisher zu mobilisieren?

 Forschungsziele und -methodik

Das Hauptziel des Projektes sind wissenschaftliche basierte, übertragbare Handlungsempfehlungen der Energieraumplanung für neue und bestehende Stadtteile (Stadtquartiere), Quartiere entlang von ÖV Hauptachsen (Umfeld der Haltepunkte) und zu interkommunalen Flächenpotenzialen für erneuerbare Energieträger. Die Methodik umfasst kombinierte Arbeitsweisen der quantitativen und qualitativen Empirie (etwa Desk Research, Energie-Governance Analyse, Leitfadeninterviews, vergleichender Einsatz von Rating- und Simulationstools, Multilayeranalyse, Prozess-Netzwerk-Synthese, räumliche Potentialanalysen, Visioneering), die aus der Darstellung des IST-Zustandes in einen Diskurs zum SOLL-Zustand eintreten.

 Ergebnisse und Erkenntnisse

 

Produkte sind drei Handlungsleitfäden (Publikationen), die für Stadtquartiere, Quartiere entlang ÖV Haltepunkten (ÖV Achsen) und zu interkommunalen Flächenpotenzialen für erneuerbare Energieträger energieraumplanerische Lösungsansätze aufzeigen. Die Synthese diskutiert diese einzelnen Energie-Raumbezüge und führt sie zum Handlungsraum der österreichischen Stadtregion als „Smart City Energieregion“ zusammen und stellt diese in einem Gesamtbericht dar.

Download: Leitfaden 1

Personen

Projektleiter_in

Projektmitarbeiter_innen

Institut

Förderungsmittel

  • Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG) (Nationale Förderung) Förderschiene Thematisches Programm Förderprogramm Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG) Fördergeber Forschungsförderungsgesellschaft Reichweite Nationale Förderung Projekttyp Forschungsförderungsprojekt Ausschreibungskennung ENERGIE DER ZUKUNFT

Forschungsschwerpunkte

  • Energy and Environment

Externe Partner_innen

  • Technische Universität Graz - Institut für Städtebau
  • Technische Universität Graz - Institut für Prozess- und Partikeltechnik