Aufbau und Inbetriebnahme einer Test-Bench zur Charakterisierung von Burst-Mode Empfängern für passive optische Netze

01.12.2005 - 27.08.2009
Forschungsförderungsprojekt
Passive optische Netze verbinden mehrere Verbraucher, z.B. Büros, über einen passiven optischen Sternkoppler mit einer Zentrale. Die Verbraucher teilen sich die maximal übertragbare Datenrate der Glasfaserverbindung, indem sie jeweils ein Zeitfenster zugeordnet bekommen, in dem sie senden dürfen, bzw. für sie bestimmte Daten gesendet werden. Die am Institut für elektrische Mess- und Schaltungstechnik entwickelten optoelektronischen Empfänger erfüllen die besonderen Anforderungen an den Empfänger in der Zentrale, der die ankommenden Daten von allen Verbrauchern verarbeiten muss. Durch unterschiedlich lange Leitungen zwischen den einzelnen Verbrauchern und der Zentrale wird das optische Signal unterschiedlich stark gedämpft und kommt somit mit stark unterschiedlicher maximaler optischer Eingangsleistung beim Empfänger an. Dieser muss so geschaltet werden, dass er das jeweils ankommende Eingangssignal optimal verarbeiten kann. Das System ist umso effizienter, je weniger Bits verloren gehen, das heißt, je schneller das Umschalten erledigt ist. Die simulierten Umschaltzeiten der Arbeiten am Institut sind deutlich schneller als die nächstbesten Designs im internationalen Vergleich, diese gilt es nun mittels Messungen nachzuweisen. Das beantragte Projekt umfasst den Aufbau und die Inbetriebnahme eines Messplatzes, der diese Messungen ermöglicht.

Personen

Projektleiter_in

Institut

Förderungsmittel

  • Hochschuljubiläumsfonds der Stadt Wien

Forschungsschwerpunkte

  • Information and Communication Technology

Schlagwörter

DeutschEnglisch
Burst-Mode EmpfängerBurst-mode receiver
Passive optische NetzePassive optical networks
Test-BenchTest-Bench