Evaluierung der Lagerungsgenauigkeit und Optimierung der Bestrahlungsparameter beim Prostatakarzinom

01.07.2005 - 31.03.2008
Forschungsförderungsprojekt
Eine strahlentherapeutische Behandlung von malignen Tumoren geht eine eingehende diagnostische Untersuchung sowie eine dreidimensionale Bestrahlungsplanung zur Bestimmung der Dosisverteilung voraus. Dabei ist das Ziel-gebiet (Tumor und Sicherheitssaum) von der durch den Arzt verschriebenen Dosis möglichst homogen auszulasten, sodass das umgebende Normalgewebe und die angrenzenden Risikoorgane mit einer möglichst niedrigen Dosis belastet werden. Ziel der optimierten Bestrahlungsplanung ist es, bekannte Bestrahlungssituationen an ausgewählten Tumoren in Hinblick auf die Tumorkontrollrate und die Normalgewebekomplikationsrate zu verifizieren und einem Optimierungsprozess zuzuführen. Dabei ist es notwendig, typische Bestrahlungssituationen zu optimieren und mögliche Lagerungsungenauigkeiten auszuschließen. Das Projekt beschäftigt sich mit der Evaluierung der Lagerungsgenauigkeit beim Prostatakarzinom und hat das Ziel, Risiken bezüglich der Tumorkontrolle aber auch der Beeinflussung des Normalgewebes bei einer ungenauen Lagerung abzuschätzen. Im Vergleich zwischen Protonen- und Photonentherapie soll anhand eines Samples von etwa 25 Patienten jene Gruppe herausgearbeitet werden, die von einer Protonentherapie am meisten profitiert.

Personen

Projektleiter_in

Projektmitarbeiter_innen

Institut

Förderungsmittel

  • Österreichische Nationalbank, Jubiläumsfonds

Forschungsschwerpunkte

  • Außerhalb der TUW-Forschungsschwerpunkte

Schlagwörter

DeutschEnglisch
Lagerungcorrosion testing
Bestrahlungsplanungtreatment planning
Photonen- / Protonentherapiephoton- / protontherapy
Prosatata Ca.prostate ca.

Externe Partner_innen

  • Universität Innsbruck