Mobile Nachbarschaft. Mobilität - Orientierung - Navigation und Assistive IK Technologie

01.09.2012 - 31.12.2013
Forschungsförderungsprojekt

In dieser Studie soll erforscht werden wie die außerhäusliche Mobilität von älteren Menschen gefördert und unterstützt werden kann, indem man ihnen einerseits auf ihre besonderen Bedürfnisse angepasste IKT-gestützte Informations- und Leitsysteme zur Seite gibt, um ihre Sicherheit zu erhöhen und ihre Mobilität zu erhalten und zu erweitern, und sie andererseits für dessen Bedienung und ihren Gebrauch befähigt.

 

Lebenschancen der Menschen fördern oder behindern. Im Idealfall unterstützt sie die Lebensführung und alltägliche Lebensorganisation älterer oder hilfebedürftiger Menschen. Im umgekehrten Fall gibt es Barrieren und Beschränkungen die Menschen mit besonderen Bedürfnissen im Streben nach Autonomie und Selbsterhalt einschränken oder unnötig erschweren. Besonders ältere Menschen sehen sich außerhäuslich oftmals mit zu hohen Risiken konfrontiert und reduzieren mit der eingeschränkten Mobilität auch ihren Grad an Selbstorganisation. Ein Rückzug auf die eigene Wohnung und der Bedarf an erhöhter Assistenz ist die Folge. Im hier vorgestellten Projekt kann diesen Grundsatzfragen in der Praxis und unter der dafür erforderlichen interdisziplinären Einbettung nachgegangen werden. Erwartet werden keine technischen Detaillösungen sondern, was gegenwärtig auch viel wichtiger erscheint, prinzipielle und richtungsweisende Erkenntnisse allgemeiner Natur, die dazu geeignet sind, zukünftige IKT-Entwicklungen im Sinne einer höheren Tauglichkeit für ältere Menschen positiv zu beeinflussen. Dazu soll die außerhäusliche Mobilität von älteren Menschen gefördert und unterstützt werden, indem man ihnen einerseits auf ihre besonderen Bedürfnisse angepasste Informations- und Leitsysteme zur Seite gibt, um ihre Sicherheit zu erhöhen und ihre Mobilität zu erhalten und zu erweitern, und sie andererseits für dessen Bedienung und ihren Gebrauch befähigt. Die Studie soll in mehreren aufeinander folgenden Arbeitsschritten zentrale Fragen und Themenstellungen an der Schnittstelle von Mobilität und Demografischem Wandel beleuchten. Für die Erhebung wird nach Möglichkeit ein konkretes Plangebiet ausgewählt

(z.B. ein städtebaulich zusammenhängendes Gebiet im Raum Wien). In diesem Plangebiet werden die vorhandenen Strukturen und sozialen Einrichtungen erhoben und es wird eine Basis für eine Zusammenarbeit und Kooperation mit diesen Einrichtungen zur Einbindung der End-AnwenderInnen und ExpertInnen hergestellt. Das Spektrum, innerhalb dessen IKT-gestützte Dienstleistungsangebote und Lösungen an der Mobilität im Wohnumfeld beteiligt sind, ist breit. Online-Fahrpläne, Bedienautomaten von öffentlichen Verkehrsmitteln, stadträumliche Informationen wie digitale Stadtpläne zur räumlichen Orientierung oder „Zustandsinformationen“ wie Wetterdienste sind nur einige der im Alltag gebräuchlichen Dienste. Im ersten Schritt der Basiserhebung sind Aussagen zur „Tauglichkeit“ dieser Systeme und Verbesserungspotenziale zu erwarten. Auf Basis dieser Grundlagenrecherche werden Anregungen, Ideen und Konzepte entwickelt die mit End-AnwenderInnen und ExpertInnen nochmals auf ihre „Brauchbarkeit“ hin überprüft werden. Im abschließenden Arbeitschritt sollen konkrete Themenfelder und Fragestellungen in Hinblick auf das benefit Programm und die benefit / AAL Community identifiziert und detailliert ausgearbeitet werden. Dazu zählen Handlungsempfehlungen für den weiterführenden Forschungsbedarf und für die Entwicklung von neuen Technologien.

Personen

Projektleiter_in

Projektmitarbeiter_innen

Institut

Förderungsmittel

  • Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG) (National) Bereich Thematisches Programm Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG) Fördergeber Typ Forschungsförderungsinstitutionen Ausschreibungskennung 835874 Spezifisches Programm benefit

Forschungsschwerpunkte

  • Information and Communication Technology
  • Additional Fields of Research

Schlagwörter

DeutschEnglisch
IKTICT
ältere Menschenelderly
MobilitätMobility
NachbarschaftNeighbourhood
Assistive SystemeAssistive Technologies

Externe Partner_innen

  • DI Dr. Edeltraud Haselsteiner
  • Havel & Havel GesmbH.