KKKÖ - Stöße langsamer Alphateilchen mit Molekülen und Oberflächen

19.07.2004 - 31.05.2007
Forschungsförderungsprojekt
In zukünftigen Experimenten zur Entwicklung von Kernfusionsreaktoren auf der Basis magnetisch eingeschlossener Plasmen in der Tokamak-Konfiguration (z.B.: ITER) werden langsame He2+-Ionen, die als ¿Helium-Asche¿ durch die Abbremsung der schnellen Alphateilchen aus der D-T-Fusionsreaktion entstehen, eine bedeutende Rolle für die Qualität des Plasmaeinschlusses spielen. Um diese Rolle auf der Grundlage detaillierter Modellrechnungen ausreichend beurteilen zu können, müssen Wirkungsquerschnitte für wesentliche Stoßprozesse von He2+ im Randschichtplasma und an der Ersten Wand bei Stoßenergien von typischerweise unterhalb 1 keV ausreichend genau bekannt sein, was bisher nicht der Fall ist. Experimentelle Untersuchungen Dazu sollen u.a. im Rahmen des Projektes Messung totaler und zustandsselektiver Wirkungsquerschnitte für Elektroneneinfang in He2+-H2 Stößen (Energiebereich 10 eV - 1 keV) durchgeführt werden.

Personen

Projektleiter_in

Institut

Förderungsmittel

  • Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)

Forschungsschwerpunkte

  • Energy and Environment

Schlagwörter

DeutschEnglisch
FusionsforschungNuclear fusion research
Plasma-Wand-WechselwirkungPlasma-wall-interaction