Modellierung von Personenverkehrsmaßnahmen im Rahmen des Projekts WAM

01.01.2019 - 31.12.2019
Auftragsforschungsprojekt

Ziel des Projekts ist es, mit Hilfe des vom Institut für Verkehrswissenschaften im Auftrag des Umweltbundesamts entwickelten strategischen, dynamischen Flächennutzungs- und Verkehrsmodells MARS-UBA eine Abschätzung von Maßnahmenwirkungen im Personenverkehr durchzuführen. Das Modell MARS-UBA bildet den Personenverkehr ab und berücksichtigt dabei die Verkehrsträger: zu Fuß gehen, Fahrrad, öffentlicher Verkehr (Bus, Schiene) und motorisierter Individualverkehr. MARS-UBA bildet den Alltagsverkehr der österreichischen Bevölkerung auf Bezirksebene ab. Mit Hilfe von MARS-UBA können maßnahmensensitive Szenarien in Zeitschritten von einem Jahr bis zum Zeithorizont 2050 bewertet werden. Beispiele für mit MARS-UBA abbildbare Maßnahmen sind Mineralölsteuer, Parkgebühren, Road Pricing, Geschwindigkeitsbeschränkungen, Fahrscheinpreise, Taktverdichtungen, Infrastrukturausbauten, Raumordnung, etc. Beispiele für mögliche Hintergrundszenarien sind Entwicklung des Rohölpreises, Entwicklung der Bevölkerung, Migrationstrends, Pkw-Besitz, etc. Das Modell MARS-UBA wurde bereits in mehreren Projekten eingesetzt und verfügt über eine Schnittstelle zum Modell NEMO (Network Emission Model) und eine OLI-konforme Datenaufbereitung. Während die Stärken des Modells NEMO im Bereich der technischen und technologischen Maßnahmen liegen, hat das Modell MARS seine Stärken eindeutig im Bereich verkehrspolitischer und fiskalischer Maßnahmen. Die Kombination beider Modelle im Personenverkehr garantiert deshalb Synergien und einen vertieften Erkenntnisgewinn. Aus dem Projekt Sachstandsbericht liegt eine an den Daten der nationalen Mobilitätserhebung „Österreich unterwegs“ kalibrierte Version des Modells MARS-UBA vor.

Personen

Projektleiter_in

Institut

Geldgeber_in

  • Umweltbundesamt Gesellschaft

Forschungsschwerpunkte

  • Energy and Environment