Sondierung für PV-Fassadensysteme aus leichten Kunststoff- Modulen mit reversiblen Befestigungen für Neu- und Altbauten

01.10.2017 - 30.09.2020
Forschungsförderungsprojekt

Kurzfassung

 

Ausgangssituation, Problematik und Motivation zur Durchführung der Sondierung

 

Gebäudenahe PV ist aus energietechnischen Gründen wünschenswert. PV-Module sind aus architektonischen Gründen gebäude- und fassadenintegriert wünschenswert. Das gelingt derzeit sehr selten weil die Gesamtkonstruktion teuer ist und weil die starren Modulgrößen fast nie in die Fassadenplanung integrierbar sind. Sobald aber Sonderformate notwendig werden endet derzeit jede Wirtschaftlichkeit.

 

Es sind daher PV-Systeme wünschenswert die

    • einfachere Unterkonstruktionen aufweisen,
    • die leichter in unterschiedlichen Formaten produzierbar sind,
    • wo defekte Einzelmodule leicht ausgetauscht werden können,
    • ein guter PV-Ertrag erzielt wird und
    • wirtschaftlichen Anlagenkosten gegenüberstehen und
    • die im Neubau integriert werden können als auch
    • nachträglich auf Bestandsgebäuden montiert werden können.

Ziele und Innovationsgehalt gegenüber dem Stand der Technik / Stand des Wissens

 

Mit diesem Sondierungsprojekt sollen nun seit kurzem am Markt verfügbare Produkte und Technologien zu einem neuen System zusammengeführt werden. Es sind das leichte, nur in Kunststoffsysteme eingebettete PV-Module und das neue Klettverschlusssystem für trennbare Wärmedämmverbundsystem-Fassaden.

 

Sie haben zusammen das Potenzial für ein einfacheres, leichteres und kostengünstigeres PV-Fassadensystem das auf die Anwendbarkeit, das Ertragspotenzial und Sicherheit geprüft werden soll.

 

Angestrebte Ergebnisse und Erkenntnisse

 

Dazu sind erste offene Fragen

    • zur Befestigungstechnik,
    • zum Brandschutz und
    • zur Elektrotechnik

zu klären. 

 

Daher sollen erste Untersuchungen zur Befestigungstechnik, zum elektrotechnischen Konzept und vor allem zur Bauphysik und zum Brandschutz (Bestimmung der Brandlast, des Brandverhaltens, ¿) durchgeführt werden um das Anwendungspotenzial abschätzen zu können.

 

In weiterer Folge soll ein Nachfolgeprojekt mit Realanwendungen und Monitoring vorbereitet werden.

Personen

Projektleiter_in

Projektmitarbeiter_innen

Institut

Förderungsmittel

  • Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG) (National) Bereich Thematisches Programm Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG) Fördergeber Typ Forschungsförderungsinstitutionen Ausschreibungskennung SdZ 4. Ausschreibung 2016 Spezifisches Programm Stadt der Zukunft

Forschungsschwerpunkte

  • Energy and Environment
  • Materials and Matter

Externe Partner_innen

  • AIT Austrian Institute of Technology GmbH
  • Sto Ges.m.b.H.