207.024 Brandrisikomanagement 2
Diese Lehrveranstaltung ist in allen zugeordneten Curricula Teil der STEOP.
Diese Lehrveranstaltung ist in mindestens einem zugeordneten Curriculum Teil der STEOP.

2021S, SE, 2.0h, 2.0EC
TUWEL

Merkmale

  • Semesterwochenstunden: 2.0
  • ECTS: 2.0
  • Typ: SE Seminar
  • Format der Abhaltung: Hybrid

Lernergebnisse

Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage...

  • die Grundlagen und Systematisierung von deterministischen Methoden des Brandschutzingenieurwesens zu beschreiben.
  • die wesentlichen Schritte/Prozesse bei einer formalen (Brand)Risikobeurteilung zu identifizieren.
  • deterministischen Methoden des Brandschutzingenieurwesens für eine formale (Brand)Risikobeurteilung anzuwenden.
  • Ergebnisse aus deterministischen Methoden des Brandschutzingenieurwesens zu bewerten.
  • Szenarien und Eingangsdaten für eine (Brand)Risikobeurteilung zu entwickeln.

Inhalt der Lehrveranstaltung

Brandschutzplanungen basieren in der Regel auf beschreibenden Normen. Wenn von den Anforderungen aus den beschreibenden Normen abgewichen wird, sind (formale) holistische Nachweise über die Wirksamkeit von Brandschutzmaßnahmen (sowohl baulich, anlagentechnisch und organisatorisch) zu erbringen. Solche Nachweise können auf Basis von (Brand)Risikobeurteilungen erfolgen. Dabei ist es erforderlich, dass das Brandrisiko unter Berücksichtigung der vorhandenen Unsicherheiten für eine bestimmte brandschutztechnische Lösung bestimmt/abgeschätzt wird. Dazu können deterministische Methoden des Brandschutzingenieurwesens (Simulationen, Berechnungsverfahren) zum Einsatz kommen.

Inhalt des Seminares ist die Anwendung von deterministischen Methoden des Brandschutzingenieurwesens (Simulationen, Berechnungsverfahren) im Rahmen von Brandrisikobeurteilungen.

In der Lehrveranstaltung wird im Speziellen auf die folgenden Punkte eingegangen:
•    Grundlagen und Systematisierung von deterministischen Methoden des Brandschutzingenieurwesens
•    Behandlung von Unsicherheiten
•    Anwendung von Methoden der Risikobeurteilung im Nachweisverfahren
•    Anwendung von Methoden des Brandschutzingenieurwesens im Nachweisverfahren

Methoden

Das didaktische Konzept der Vorlesung basiert auf einem „Blended learning“ Prinzip. Die Grundlagen zu den Seminarinhalten werden in obligatorischen Präsenzphasen vermittelt, praktisch demonstriert und geübt. In den Onlinephasen werden die Studierenden anhand eines Fallbeispiels, das Wissen selbstständig vertiefen und praktisch anwenden. Des Weiteren sind in den Onlinephasen die vorgegeben Unterlagen (Pflichtliteratur) selbstständig zu studieren.

Das Fallbeispiel ist grundsätzlich als Einzelarbeit auszuführen, Gruppenarbeiten sind nach Absprache mit den Lehrenden ebenfalls möglich.

Die Kommunikation zwischen den Studierenden und den Tutoren erfolgt asynchron über ein allgemeines Forum.

Um den Fortschritt für das auszufertigende Fallbeispiel für alle Beteiligten transparent zu gestalten ist eine obligatorische Zwischenpräsentation der Ergebnisse mit Gruppenfeedback (Präsenzphase oder Videokonferenz) vorgesehen.

Prüfungsmodus

Prüfungsimmanent

Weitere Informationen

Beachten Sie beim Verfassen der Ausarbeitung bitte die Richtlinie der TU Wien zum Umgang mit Plagiaten: Leitfaden zum Umgang mit Plagiaten (PDF)

Vortragende Personen

Institut

Leistungsnachweis

Als Leistungsnachweis für das Seminar ist das Fallbeispiel in Form einer schriftliche Projektarbeit (Leistungsnachweis) auszufertigen.

LVA-Anmeldung

Von Bis Abmeldung bis
01.03.2021 00:00 15.03.2021 23:59 15.03.2021 23:59

Curricula

Literatur

Es wird kein Skriptum zur Lehrveranstaltung angeboten.

Vorkenntnisse

Zur Absolvierung der Lehrveranstaltung sind keine Voraussetzungen notwendig, empfohlen wird der Besuch des Seminars Brandrisikomanagement I und der Vorlesung Baulicher Brandschutz.

Vorausgehende Lehrveranstaltungen

Vertiefende Lehrveranstaltungen

Weitere Informationen

  • Anwesenheitspflicht!

Sprache

Deutsch