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Schneekristallbildung in einer künstlichen Wolke zum Einsatz als Schneeerzeuger
01.01.2011 - 30.09.2012
Research funding project
SNOW wird die Produktion von Schneekristallen in einem Behälter erforschen, in dem die Bedingungen einer Wolke kontrolliert nachgebildet werden. Dieser Schnee ist in seiner Form und Dichte natürlichem Schnee sehr ähnlich und stellt eine energieeffizientere und ökologisch vorteilhafte Alternative zu herkömmlichen Kunstschnee dar. Konventionelle Schneeerzeuger für den Einsatz z.B. in Skigebieten sind wenig effektiv hinsichtlich Ressourcen- und Energieeinsatz. Um den Bedürfnissen des Wintertourismus zu entsprechen ist die Produktion von technischem Schnee unabkömmlich. Jährlich werden im Alpenraum etwa 95 Mio. Kubikmeter Wasser für die Schneeproduktion eingesetzt. Nach dem heutigen Stand der Technologie lassen sich daraus ca. 200 Mio. Kubikmeter Schnee produzieren. Der Bedarf an elektrischer Energie für die Infrastruktur und die Beschneiung ist enorm. Es wird geschätzt, dass jährlich im Alpenraum weit mehr als 250 GWh für die Schneeerzeugung eingesetzt werden. Das Projekt SNOW zielt darauf ab, die Technologie und einen Prototyp zu entwickeln, die in Bezug auf Ressourceneffizienz und Energieeinsatz neue Maßstäbe und Möglichkeiten in der Beschneiungsindustrie schaffen. Die Art der Schneeerzeugung orientiert sich an der Natur: einzelne Schneekristalle entstehen in einer künstlichen Wolke. Die Dichte des so entstandenen Schnees ist variabel, sodass aus einem Kubikmeter Wasser bis zu 10 Kubikmeter Schnee produziert werden können. Die dafür benötigte elektrische Energie beträgt nur mehr einen Bruchteil des bisherigen Standards. Konventionelle Niederdruck-Schneeerzeuger benötigen in etwa 0.625 kWh an elektrischer Energie pro erzeugten Kubikmeter technischen Schnees. Die neue Technologie wird für dieselbe Menge etwa 0.05 kWh benötigen. Ziel des Projekts ist die Optimierung eines Verfahrens, bei dem Schnee in einem Behälter in einer künstlichen Wolke produziert wird. Für die Arbeiten an und mit dem Laborprototypen werden innerhalb des Konsortiums die Kräfte gebündelt. Unter der Leitung der Experten der Universität für Bodenkultur werden Fachleute der TU Wien und der Siemens AG Österreich zusammengeführt um die entstehenden Fragen optimal beantworten zu können. Die Technik konventioneller Schneeerzeuger ist prinzipiell seit Jahrzehnten unverändert. Mit dem Projekt SNOW kann Österreich einen Baustein liefern, der die Position als Innovationsführer bei der zukünftigen Ausstattung von Skigebieten festigt. Als Ergebnis des Projekts wird erwartet, dass die Laborergebnisse für einen Technologiesprung in der Beschneiungstechnik weiter verwendet werden können. Weiterführend soll damit die Schneeerzeugung umweltfreundlicher gestaltet und auch eine nachhaltige Alternative zu bestehenden Beschneiungstechniken entwickelt werden.
People
Project leader
Christian Steineder
(E104)
Project personnel
Irina Hafner
(E104)
Institute
E104 - Institut für Diskrete Mathematik und Geometrie
Förderungmittel
Kommunalkredit Austria AG (National)
Kommunalkredit Public Consulting GmbH (KPC)
Research focus
Sustainable Production and Technologies: 100%
Keywords
German
English
Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe
Energy efficiency in industry and trade
Produktion von Kunstschnee
Snow Production
External partner
Universität für Bodenkultur
Büro des Rektorats
Inst. f. Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Techn. Biowissenschaften
Universität Wien
Publications
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