Die Automobilindustrie steht vor einem tiefgreifenden Wandel, der durch die Digitalisierung, Elektrifizierung und nachhaltige Produktionsprozesse geprägt ist. In diesem Kontext gewinnt die kontinuierliche Weiterbildung von Fachkräften in der Branche an Bedeutung. Das Weiterbildungs-LAB „Automotive“ soll als zentrale Plattform dienen, um die Qualifikationen der Beschäftigten gezielt zu modernisieren und flexibel an neue Anforderungen anzupassen. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz der Branche zu stärken und nachhaltige Wertschöpfungsketten in Österreich zu fördern.
Organisatorische Struktur
- Trägerstruktur: Das LAB wird durch ein Konsortium aus Industrieverbänden, Bildungseinrichtungen (wie Fachhochschulen und Universitäten), und staatlichen Stellen (wie dem Arbeitsministerium) getragen.
- Leitungsgremium: Ein Steering Committee, bestehend aus Vertretern der Trägerorganisationen, das die strategische Ausrichtung bestimmt und die Koordination sicherstellt.
- Operative Einheiten: Spezialisierte Teams, die sich auf die Entwicklung von Weiterbildungsinhalten, die technische Infrastruktur, die Kooperation mit Unternehmen und die Marktanalyse konzentrieren.
Das LAB bietet ein modulares Weiterbildungssystem, das den Teilnehmern ermöglicht, individuelle Lernpfade zu gestalten. Module umfassen:
Technologische Schwerpunkte:
- Elektromobilität und Batterie-Technologie
- Autonomes Fahren und vernetzte Systeme
- Digitale Fertigungstechnologien (Industrie 4.0, 3D-Druck, etc.)
- Leichtbau und alternative Materialien
Digitale Kompetenzen:
- Datenanalyse und -management
- Cybersecurity in der Automobilindustrie
- Softwareentwicklung und -integration
Nachhaltigkeit und Umweltmanagement:
- Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz
- CO2-Reduktion und nachhaltige Produktionsmethoden
- Regulatorische Anforderungen und Umweltstandards
Management- und Führungskompetenzen:
- Change Management in der Transformation
- Innovationsmanagement
- Agiles Projektmanagement und Methodenkompetenz