Achtung ! Wegen eines Fehlers wird derzeit der Studienbeitragsstatus und somit auch der Fortmeldungsstatus falsch angezeigt. An der Behebung des Fehlers wird gearbeitet. Wir danken für Ihr Verständnis!

264.115 Kunst und Autonomie
Diese Lehrveranstaltung ist in allen zugeordneten Curricula Teil der STEOP.
Diese Lehrveranstaltung ist in mindestens einem zugeordneten Curriculum Teil der STEOP.

2019S, VO, 1.0h, 1.0EC

Merkmale

  • Semesterwochenstunden: 1.0
  • ECTS: 1.0
  • Typ: VO Vorlesung

Ziele der Lehrveranstaltung

Hinterfragung des gesellschaftlich-ökonomischen Handlungszusammenhangs anhand künstlerischer Projekte und künstlerisch-urbaner Strategien.
Aufgrund des Schwerpunkts der TU zu "100 Jahre Frauenstudium" wird (wie schon in vergangenen Vorlesungen) ein spezielles Augenmerk auf die Praxis von Künstlerinnen gelegt werden.

Inhalt der Lehrveranstaltung

_urbanistisch-künstlerische Praktiken
_Institutionskritik
_critical spatial practice
_Möglichkeiten der Eigeninitiative und Selbstbeauftragung
_Verhandlung und Aneignung des öffentlichen Raums

Vor allem seit den 1990er Jahren haben sich KünstlerInnen vermehrt mit gesellschaftspolitischen und urbanen Fragestellungen befasst, und damit gängige Rollenvorstellungen - nicht nur von KünstlerInnen, die zwischen Kunstmarkt und kritischen Praktiken sowie Kunst im öffentlichen Raum agieren, sondern auch der "KonsumentInnen" (Michel de Certeau) - hinterfragt. Zunehmend werden neue Vorstellungen nicht nur rhetorisch oder im Kunstkontext proklamiert, sondern KünstlerInnen wollen auch in der Gesellschaft wirksam werden. Diese Projekte sehen sich oft der Kritik ausgesetzt, ihr "eigenes" Terrain zu verlassen und sich in Belange einzumischen, die eigentlich das Terrain anderer ExpertInnen seien - und damit gleichzeitig auch die Autonomie von Kunst zu "verraten".

Die VO wird anhand von Kunstprojekten und Texten einen Einblick in die Entwicklung der oben genannten Themen und vor allem in performative, partizipative und transdisziplinäre Praktiken geben und untersuchen, inwieweit diese Praktiken auch neue Rollen produzieren (urban practitioner), die für urbanistische Fragestellungen relevant sind.

Siehe dazu auch: Barbara Holub/ Christine Hohenbüchler (hrsg.) "Planning Unplanned" - Darf Kunst eine Funktion haben? Towards a New Function of Art in Society", Verlag für moderne Kunst, 2015

Weitere Informationen

Sommersemester 2019:
264.118 Modul Kunsttransfer im TISS

Termine:

1. VL: 13.03., 10-12:30
2. VL: 27.03., 10-12:30
3. VL: 10.04., 10-12:30
4. VL: 22.05., 10-12:30
5. VL: 05.06.: Präsentationen: 10-14:00

Ort: Karlsgasse 13, Seminarraum/ 1.Stock

ACHTUNG: Die Vorlesung kann auch unabhängig von den restlichen Lehrveranstaltungen des Modul Kunsttransfer besucht werden. In diesem Fall bitte nur hier anmelden!

 

Vortragende

Institut

Leistungsnachweis

Die Beurteilung setzt sich  aus der Teilnahme an Diskussionen in den Vorlesungen, Reflexion der Inhalte und Texte, und der Abhaltung von Referaten zu selbst recherchierten Projekten für die Webdatenbank www.urban-matters.org zusammen.

LVA-Anmeldung

Von Bis Abmeldung bis
12.02.2019 15:00 04.03.2019 23:59 18.03.2019 23:59

Anmeldemodalitäten:

Bitte hier nur anmelden, wenn Sie die Vorlesung unabhängig vom Modul Kunsttransfer belegen wollen.

Siehe unten: Gruppenanmeldung in Gruppe: "nur Kunst und Autonomie"

Gruppen-Anmeldung

GruppeAnmeldung VonBis
alle12.02.2019 15:0004.03.2019 23:59

Curricula

StudienkennzahlSemesterAnm.Bed.Info
066 443 Architektur

Literatur

Es wird kein Skriptum zur Lehrveranstaltung angeboten.

Vorkenntnisse

Interesse an zeitgenössischem Kunstdiskurs, insbesondere in Bezug auf kritische gesellschaftliche  künstlerische Praktiken.
Die Vorlesung ist eine wesentliche Grundlage für die Erarbeitung der Projekte im Rahmen des Moduls.

Weitere Informationen

Sprache

Deutsch